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Ralf Möller wurde am 12. Januar 1959 in Recklinghausen geboren. Er wurde bereits als Siebenjähriger sportlich aktiv: Er trat in den Recklinghausener Schwimmverein ein und blieb dieser Sportart bis zu seinem 15. Lebensjahr treu. Er gewann sogar einige Stadt- und Westfalen-Meisterschaften. Danach trainierte er zwei Jahre lang in einem Boxclub. Nachdem er eine zweieinhalbjährige kaufmännische Handelsschulausbildung beendet hatte, begann er eine weitere Ausbildung als Schwimmeister. Seine Leidenschaft fürs Bodybuilding veranlaßte ihn 1983, sich beurlauben zu lassen - mit der Zusage, jederzeit in den alten Beruf zurückkehren zu können. Dieses Hintertürchen mußte der blonde Hühne, der mit 1,97 Meter und 130 Kilo der größte Bodybuilder der Welt ist, allerdings nie benutzen. Seinen ersten Bodybuilding-Wettkampf bestritt Möller 1978 bei der Juniorenmeisterschaft in Essen - und wurde erfolgreich Dritter. Schwarzenegger-Entdecker Albert Busek lud ihn danach zur bayrischen Meisterschaft in Landshut ein, die Möller gewann. Noch im gleichen Jahr nahm er an der Deutschen Meisterschaft der IFBB teil und wurde hier auf Anhieb Klassensieger. Das Handicap, welches ihn letztlich um den Gesamtsieg brachte, machte ihm auch im weiteren Verlauf seiner Karriere Schwierigkeiten: “Ich bekam dort direkt zu spüren, daß meine Körpergröße, die ich zunächst als Vorteil eingeschätzt hatte, sich doch negativ auswirkt. Ich hätte mindestens zehn Kilogramm mehr Muskelmasse gebraucht, um die Athleten zu schlagen.” Zäh trainierte Möller weiter, um 1979 einen neuen Anlauf auf den Gesamtsieg zu nehmen, doch es reichte wieder “nur” für den Klassensieg. Damals wog der 19jährige 115 Kilogramm. Die enorme Bedeutung der Ernährung war ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewußt. “Sechzig Prozent Training und vierzig Prozent Ernährung sind das richtige Maß”, weiß er heute. 1982 war Ralf Möller erstmals deutscher Vizemeister in der “Großen Klasse”. In München wurde er Deutscher Meister, verschob seine WM-Beteiligung in Las Vegas jedoch aus terminlichen Gründen um ein Jahr. 1985, nach Wochen des harten Trainings, zog sich Möller eine schwere Verletzung am Schultergelenk zu. Er wurde in Las Vegas nur Fünfter. Doch dann endlich, im darauffolgenden Jahr (1986), erreichte Ralf Möller den Höhepunkt seiner sportlichen Karriere: In Tokio wurde der gebürtige Recklinghäuser Weltmeister. Das Ziel war erreicht. Dieser Titel hat eine   besondere Qualität, da zu diesem Zeitpunkt erstmals in der Geschichte des Bodybuilding bei einer Weltmeisterschaft Dopingkontrollen stattfanden.(Bilder von Ralf Möller findet ihr in der Photogalerie)
1984 lernte Ralf Möller seine jetzige Ehefrau Annette kennen. “Zuerst fand ich Bodybuilding gräßlich”, gesteht sie. “Die vielen Muskeln haben mich erschreckt.” Doch mittlerweile hat sie ihre Abneigung überwunden und trainiert inzwischen selbst. Das Ehepaar Möller zog mit Töchterchen Laura nach Amerika ins Nobelviertel Brentwood in Hollywood. Als Vermarkter von Fitness und Muskeln ist Ralf Möller zweifelsohne ein Star. Nun hoffte er auf einen gleichermaßen großen Erfolg im Filmgeschäft. Bei seinem ersten Anlauf 1989 schien ihm das noch nicht ganz gelingen zu wollen. Denn die Produktionsfirma Cannon ging Pleite, kurz nachdem er einen Vertrag unterschrieben hatte. “Cyborg”, ein knallharter Actionthriller, kam aber noch in die Kinos. Darauf folgten weitere Rollen in Filmen wie z.B.  “Universal Soldier” (1992) an der Seite von Hollywood-Star Jean-Claude Van Damme und “Islandic Warrior” (1995). 1998 spielte er den Conan in der gleichnamigen Serie “Conan: The Adventurer” . Ralf Möller war somit der erste Deutsche, der eine Hauptrolle in einer amerikanischen TV-Serie erhielt. Desweiteren hatte er Auftritte in Blockbustern wie “Gladiator” (2000) und “The Scorpion King” (2002). Er hat aber seine Wurzeln nie vergessen und drehte z.B. auch für den deutschen Sender RTL die TV-Filme “Der Superbulle und die Halbstarken” und “Held der Gladiatoren”. Im Moment ist übrigens ein neuer Film für den gleichen Sender in Produktion, “Megalodon - Hai Alarm auf Mallorca”, der wahrscheinlich im Sommer 2004 bei RTL ausgestrahlt wird.

(Dieser Text beruht zum Teil auf einem Artikel, der in der Zeitschrift “video plus” erschienen ist.)                        

Daten

Geburtsdatum: 12. Januar 1959

Geburtsort: Recklinghausen, Deutschland

Familienstand: verheiratet

Kinder: 2 Mädchen, Laura und Jacqueline

Körpergröße: 1.97 Meter

Bizeps-Umfang: ca. 48 Zentimeter

Erlernter Beruf: Schwimm- und Sportlehrer

Derzeitiger Beruf: Schauspieler

Hobbys: Harley fahren (Attached Classic, Baujahr 1989, 68 PS),                                  Mottorräder sammeln, Skifahren, Bodybuilding

Lieblingsessen: Kohlrouladen

 

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